kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

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Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Montag 9. Januar 2017, 09:57

Also ich hab mich dann doch noch fürs Abbinden entschlossen, auch wenn damit Rückfälle (Negativbesispiele hier im Forum) zu erwarten sind. Aber das Hörnchen ist ja auch ein eher untypisches Teil.
Ich hab es erst mit einem Mähnengummi versucht, das konnte ich aber nicht befestigen, rutschte leider ab. Deshalb habe ich mich für Zahnseide entschieden. Nicht zu stramm, sondern erstmal nur so, dass es hielt und die überhängenden Fäden nur so viel gekürzt, dass nicht drauf getreten werden konnte. Nach einer Woche habe ich mit den Enden einen neuen etwas festeren Knoten gemacht. Mit Thuja habe ich täglich weiter behandelt. Gewachsen ist das Teilchen in der Zeit nicht mehr. Nach weiteren 5 Tagen (also insg. 12 Tage) war es am 6.01.17 futsch, also abgefallen. Man sieht durch das Fell nichts mehr, es ist lediglich eine trockene winzige hellgraue Kruste übrig, die man erfühlen kann. Mit Thuja hab ich jetzt aufgehört, will die Stelle in Ruhe lassen und beobachte gespannt, ob das nun erneut und womöglich verstärkt nachwuchert, habe aber ein gutes Gefühl bei der Sache. Wenn sich wieder was verändert, halte ich Euch auf dem Laufendem.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Dienstag 20. Dezember 2016, 21:30

Hallo Sahiba,
danke für deine Antwort.
Vielleicht bin ich auch einfach nur zu ungeduldig und man soll ja auch nicht zu schnell die Behandlungsmethoden wechseln. Bin da etwas ratlos.
Da schien nichts abgefallen zu sein, sondern
es hat sich irgendwie in sich verkleinert, ist quasi etwas geschrumpft.
Echt merkwürdig, Pferd stört es zum Glück nicht.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Sahiba » Dienstag 20. Dezember 2016, 21:23

Ich finde es schwer, dich hier zu beraten. So ein "Hörnchen" hatte hier noch niemand bisher. Auf das Einpinseln mit Thuja hattest du ja immerhin eine Reaktion. Wie war das denn genau? Sind da Krusten abgefallen, ist es einfach nur geschrumpft und dann wieder gewachsen? Vielleicht musst du da auch einfach nur eine Weile stur mit Thuja weitermachen. Wenn du dafür keine Geduld (mehr) hast oder dir der Erfolg zu gering erscheint, würde ich am ehesten noch zur CompX raten. Aber entscheiden musst du das selbst.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Dienstag 20. Dezember 2016, 09:03

Bild

Foto von gestern abend, rechts sieht man das nachgewachsene Hörnchen.

Bin jetzt unsicher, wie ich weiter verfahren soll.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Sonntag 18. Dezember 2016, 11:40

Hallo,
kurzer Zwischenstand:
Also ich gebe ja täglich 2x Thuja Globuli D12 und tupfe einmal tgl. mit Wattestäbchen die Thuja-Urtinktur auf das kleine Ding. Davon habe ich jetzt schon das 2.Fläschchen angebrochen.
Schon nach 1Woche/10 Tagen schien sich das zurückzubilden!
Aber leider zu früh gefreut, danach ist es wieder etwas gewachsen. Scheint mir dünner zu sein als beim letzten Mal und ist jetzt ca. 1cm lang. Also immer noch klein.
Jetzt überlege ich, ob Abbinden sinnvoll ist (falls da ein Faden zu befestigen ist) oder ob ich etwas anderes probieren soll.

Schönen Adventssonntag!

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Petra » Dienstag 22. November 2016, 13:55

Die Urtinktur habe ich übrigens in eine minikleine Sprühflasche umgefüllt.....Das ging super!
Sehr merkwürdiges Ding was dein Pferdchen da hat. Vor allem dieses schnelle Wachstum ist recht merkwürdig.
EM hatte ich mal in einem anderem Zusammenhang gefüttert. Hat leider gar nichts bewirkt.....fand ich das Geld nicht wert und war sehr enttäuscht. Im Internet stand soviel tolles darüber.
Ja.....Berichte bitte unbedingt weiter!

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Dienstag 22. November 2016, 13:46

Danke Petra,
ich habe mich für D12 entschieden, habe ich gestern noch vor Toresschluss in der Apotheke bekommen. Wollte keinen Tag verschenken und gleich beginnen. Sind Globulis, bekomme ich aber problemlos ins Pferdemaul gesteckt. Die Tinktur mach ich mit Wattestäbchen drauf. Die Apothekerin meinte, ich wolle das bestimmt gegen Warzen haben..Da hat sie ja fast richtig gelegen. Abbinden habe ich mich noch nicht getraut.
Wahnsinn dass das kleine Ding in nur 1,5 Wochen schon wieder so nachgewachsen ist.
Werde weiter berichten, vielleicht hat irgendwann mal jmd. einen ähnlichen Fall und ist -wie ich hier auch-froh über Erfahrungen anderer.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Petra » Dienstag 22. November 2016, 13:31

:wink: Also ich habe zur Unterstützung Thuja in der Potenz D12 gegeben. Aber keine Globulis sondern die flüssige Form. Einfach weil es wesentlich einfacher ist die Tropfen zu verabreichen. Einmal täglich gab es 10 Tropfen auf ein Stückchen hartes Brot.
D30 gehört schon zu den Hochpotenzen....Diese wirken anders. Ich habe mich zu dem Thema schon mal ausführlich ausgelassen :biggrin: wenn mir wieder einfällt wo schicke ich dir den Link dazu. Also lieber auf D/C 6 oder 12 gehen und einmal täglich geben. Bei allem anderen besser erst mit einem Homöopathen Rücksprache halten.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Montag 21. November 2016, 16:58

Also ich will*s als erstes mal mit Thuja versuchen. Also äußerlich 1-2x tägl. mit unverdünnter Urtinktur einpinseln und dazu Globulis. Aber in welcher Potenz? Da gibt es hier so viele verschiedene Angaben.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Daisy » Montag 21. November 2016, 15:59

Danke für die schnelle Antwort!
Das hört sich vernünftig an, erstmal eine Sache testen.
Wenn's größer wird, rufe ich natürlich den TA.

Re: kleine dornartige Hornwucherung, -was ist/war das?

von Sahiba » Montag 21. November 2016, 15:40

Wenn es sich von der Form her eignet, würde ich es wohl abbinden, aber zusätzlich unbedingt auch mit irgendwas einschmieren. Bei langsamem Wachstum würde ich es erst mal mit AVG probieren, wenn es schnell wächst lieber gleich mit CompX.

Thuja wäre vielleicht auch noch eine Alternative.

Effektive Mikroorganismen gehen vielleicht auch, da habe ich allerdings keine Erfahrungen wie erfolgversprechend das ist.

Du solltest dich allerdings für eine Sache entscheiden, also nicht alles durcheinander schmieren, sondern erst mal ein Mittel deiner Wahl eine zeitlang anwenden und die Reaktion beobachten. Fällt sie nicht wie gewünscht aus, kannst du natürlich auch wechseln. Aber eben nicht heute dies, morgen das und übermorgen noch was anderes.

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