von SteffiD » Dienstag 20. Juni 2023, 18:34

- Bild1
Hallo an alle,
Ich habe endlich hierher gefunden und erhoffe mir etwas Hilfe bei unserem Sarkoid-Problem.
Mein Wallach ist Spanier, 10 Jahre alt und kam 2016 direkt aus Spanien über einen Händler zu mir. Bei Einzug war er laut tierärztlicher Untersuchung kerngesund. Er lebt in reiner Weidehaltung in einer konstanten Wallach-Herde, im Winter mit Heulage-Fütterung und wird regelmäßig gearbeitet. Als Zusatzfutter bekommt er Hafer (im Sommer nicht, da die Weide voll und ganz reicht), Mineralfutter und nach der Arbeit eine Möhre und/oder einen Apfel.
2021 ist mir das erste Mal ein Sarkoid an der Bauchnaht, gut außerhalb der Gurtlage Richtung Schlauch aufgefallen. Auch mein älteres Pferd hatte schon einmal ein Sarkoid und der Tierarzt hatte mir bedeutet, „nichts machen! Nicht anfassen, nicht behandeln, nicht drüber nachdenken, das verschwindet von allein“ - was es auch nach einigen Wochen tat, ohne je wieder aufzutauchen. Daher habe ich auch bei meinem Schimmel zunächst auch nichts unternommen, außer sein Immunsystem zu stärken.
Den Tierarzt habe ich selbstverständlich konsultiert, der Tip war eine Aknesalbe zu benutzen, sonst nichts. Was ich übrigens nicht getan habe, da mich das nicht überzeugt hatte.
Im Februar 21 sah das Sarkoid wie folgt aus, ca. Fingernagelgroß, leicht erhaben, krustig. (Bild1)
Die Behandlung mit Immunregulatoren und unterstütztem Stoffwechsel schien zu wirken, im März wurde es bereits flacher: (Bild2)
Im April war das Sarkoid scheinbar verschwunden, ABER dazu muss ich anmerken, daß beim Putzen einmal nicht richtig aufgepasst hatte und offenbar (anders konnte ich mir die Blutung nicht erklären), das Sarkoid regelrecht „abgehobelt“ hatte. (Bild3)
Es blieb zunächst verschwunden, bildete sich aber im Laufe des nächsten Winters nach - nicht größer, nicht verändert, nur wieder da.
Ich habe dann mit Salzwasser behandelt - ein Miteinstellerin war damit erfolgreich gewesen, ihre Stute hatte ein Sarkoid an der Stirn. Der Hinweis war „das dauert, du brauchst Geduld“. Auch nach Monaten tat sich nichts.
Das, was sich allerdings dann in der Weidesaison veränderte, war, daß die Fliegen den hervorstehenden Teil abfraßen und nur das flache Teil übrigblieb. So ist es auch momentan, nachdem das Sarkoid im Frühjahr eine Länge von ca. 0,5 cm hatte.
Dazu muss ich anmerken, er hat auf der Brust mehrere Wirbel und in der Mitte des einen oder anderen befindet sich ein „Pickel“, möglicherweise Warzen (sagt der TA), der sich nicht verändert.
Ja, und nun hoffe ich auf eure Hilfe.
(Ich bekomme die Reihenfolge der Bilder nicht hin, hab sie aber beschriftet.

)
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- Bild3
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- Bild2
[attachment=2]Sarkoid1.jpg[/attachment]Hallo an alle,
Ich habe endlich hierher gefunden und erhoffe mir etwas Hilfe bei unserem Sarkoid-Problem.
Mein Wallach ist Spanier, 10 Jahre alt und kam 2016 direkt aus Spanien über einen Händler zu mir. Bei Einzug war er laut tierärztlicher Untersuchung kerngesund. Er lebt in reiner Weidehaltung in einer konstanten Wallach-Herde, im Winter mit Heulage-Fütterung und wird regelmäßig gearbeitet. Als Zusatzfutter bekommt er Hafer (im Sommer nicht, da die Weide voll und ganz reicht), Mineralfutter und nach der Arbeit eine Möhre und/oder einen Apfel.
2021 ist mir das erste Mal ein Sarkoid an der Bauchnaht, gut außerhalb der Gurtlage Richtung Schlauch aufgefallen. Auch mein älteres Pferd hatte schon einmal ein Sarkoid und der Tierarzt hatte mir bedeutet, „nichts machen! Nicht anfassen, nicht behandeln, nicht drüber nachdenken, das verschwindet von allein“ - was es auch nach einigen Wochen tat, ohne je wieder aufzutauchen. Daher habe ich auch bei meinem Schimmel zunächst auch nichts unternommen, außer sein Immunsystem zu stärken.
Den Tierarzt habe ich selbstverständlich konsultiert, der Tip war eine Aknesalbe zu benutzen, sonst nichts. Was ich übrigens nicht getan habe, da mich das nicht überzeugt hatte.
Im Februar 21 sah das Sarkoid wie folgt aus, ca. Fingernagelgroß, leicht erhaben, krustig. (Bild1)
Die Behandlung mit Immunregulatoren und unterstütztem Stoffwechsel schien zu wirken, im März wurde es bereits flacher: (Bild2)
Im April war das Sarkoid scheinbar verschwunden, ABER dazu muss ich anmerken, daß beim Putzen einmal nicht richtig aufgepasst hatte und offenbar (anders konnte ich mir die Blutung nicht erklären), das Sarkoid regelrecht „abgehobelt“ hatte. (Bild3)
Es blieb zunächst verschwunden, bildete sich aber im Laufe des nächsten Winters nach - nicht größer, nicht verändert, nur wieder da.
Ich habe dann mit Salzwasser behandelt - ein Miteinstellerin war damit erfolgreich gewesen, ihre Stute hatte ein Sarkoid an der Stirn. Der Hinweis war „das dauert, du brauchst Geduld“. Auch nach Monaten tat sich nichts.
Das, was sich allerdings dann in der Weidesaison veränderte, war, daß die Fliegen den hervorstehenden Teil abfraßen und nur das flache Teil übrigblieb. So ist es auch momentan, nachdem das Sarkoid im Frühjahr eine Länge von ca. 0,5 cm hatte.
Dazu muss ich anmerken, er hat auf der Brust mehrere Wirbel und in der Mitte des einen oder anderen befindet sich ein „Pickel“, möglicherweise Warzen (sagt der TA), der sich nicht verändert.
Ja, und nun hoffe ich auf eure Hilfe.
(Ich bekomme die Reihenfolge der Bilder nicht hin, hab sie aber beschriftet. ;-) )