Ungenaue Diagnose

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Wisconti
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Ungenaue Diagnose

Beitrag von Wisconti » Mittwoch 15. Dezember 2021, 14:14

Hallo, ich habe einen 10 jährigen Haflinger. Er hat an der linken Seite eine Hautveränderung die von TA nicht richtig diagnostiziert wurde. Er kann es nicht sagen ob es ein Sarkoid oder ob es eine Haarwurzel verkapselung / Entzündung ist. Einen Sarkoid schließt er allerdings nicht aus. Behandlung mit einer Salbe die den Juckreiz verhindern soll.Ansonsten Thujaextrakt und zurzeit Teebaumöl. Ich würde gern mit Xxterra Behandeln man sagte mir allerdings wäre es kein Sarkoid ist die Behandlung umsonst. Könnt ihr mir etwas dazu sagen ob dies der Fall ist?
Liebe Grüße Ute
Dateianhänge
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Heike-Cara
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Heike-Cara » Mittwoch 15. Dezember 2021, 21:18

Hallo Ute, habt ihr das Fell aussen rum weg geschnitten oder ist das so durch die Veränderung?
Dieser kleine runde Knuppel erinnert mich schon sehr an ein Sarkoid, ich bin aber kein TA! Schau mal meinen Beitrag an. Wir hatten auch so einen Knuppel hier haben sich aber dann relativ schnell weitere gebildet. Wie lange hat er das schon? Und könntest du noch ein paar Tage warten um zu sehen, ob da noch mehr kommt? Und erstmal mit Thuja weiter machen.
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Hier unser „Knuppel“, als Beispiel
Wisconti
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Wisconti » Donnerstag 16. Dezember 2021, 06:49

Hallo Heike, das Fell außen Rum wurde tatsächlich abrasiert um es nicht mehr zu reizen und natürlich besser sichtbar zu machen. Ich habe ihn seit gut Vier Jahren mit dieser Stelle gekauft. Es war anfangs kleiner. Fährt man mit dem Finger rundum die Stelle kann man kleine Knubbel ertasten,aber dies auch schon seit längerem. Mit Thuja behandel ich es ungefähr schon ein Jahr lang ohne große Veränderungen festzustellen.
Wisconti
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Wisconti » Donnerstag 16. Dezember 2021, 06:53

Hallo Heike, das Fell außen Rum wurde tatsächlich abrasiert um es nicht mehr zu reizen und natürlich besser sichtbar zu machen. Ich habe ihn seit gut Vier Jahren mit dieser Stelle gekauft. Es war anfangs kleiner. Fährt man mit dem Finger rundum die Stelle kann man kleine Knubbel ertasten,aber dies auch schon seit längerem. Mit Thuja behandel ich es ungefähr schon ein Jahr lang ohne große Veränderungen festzustellen.
Wisconti hat geschrieben:
Donnerstag 16. Dezember 2021, 06:49
Hallo Heike, das Fell außen Rum wurde tatsächlich abrasiert um es nicht mehr zu reizen und natürlich besser sichtbar zu machen. Ich habe ihn seit gut Vier Jahren mit dieser Stelle gekauft. Es war anfangs kleiner. Fährt man mit dem Finger rundum die Stelle kann man kleine Knubbel ertasten,aber dies auch schon seit längerem. Mit Thuja behandel ich es ungefähr schon ein Jahr lang ohne große Veränderungen festzustellen.
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Beim Kauf vor gut Vier Jahren
Heike-Cara
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Heike-Cara » Donnerstag 16. Dezember 2021, 09:44

https://www.equinox.vet/pferde/equines-sarkoid

Schau dir mal diese Seite oben an, ich finde da ist wunderbar erklärt welche Sarkoide es gibt. Bei deinem zweiten Bild, dass du eingestellt hast, könnte es ein okkultes Sarkoid sein. Ich würde ehrlich gesagt an der Behandlung nix verändern, solange es sich nicht weiter verändert und du sagst ja, er hat das schon seit 4 Jahren. Meine Stute hat am Bauch/Euter auch ein Sarkoid, dass sich verändert. Ist erhabener geworden. Aber hier sagt die TA: nichts machen, so lassen und abwarten. Sie sagt, wenn man da jetzt anfängt was zu machen reizt man es nur unnötig und es kann wachsen und größer werden. Die TA die das beurteilt hat, hat dort oben gearbeitet, also die TA hat richtig Ahnung! Vielleicht hilft dir das weiter. LG Heike
Wisconti
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Wisconti » Donnerstag 16. Dezember 2021, 11:15

Vielen Dank habe mich auf dieser Seite belesen sie ist sehr informativ.
Leider kommt es doch schon mal vor,das der Sarkoid bei meinem Pferd blutet und in Nachhinein etwas größer erscheint,da er sich an einer sehr doofen stelle befindet. Es handelt sich um die Sattellage an der Linken Seite.😕 Und mein TA würde schon dazu raten ihn entfernen zulassen.
Die Frage ist nun ob mit einer Salbe oder Chirurgisch entfernen!
LG Ute
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Heike-Cara » Freitag 17. Dezember 2021, 15:07

Liebe Ute,

Stöber doch mal das Forum durch, ob schon jmd. einen Beitrag eröffnet hat mit Sarkoid in Sattellage und das mit der Creme versucht hat. Die Frage die sich mir dann stellt ist, kannst du dann noch reiten, weil die Creme auch reizt und das ganze dann aufgeht. Bei der OP/Laser kannst natürlich auch erstmal nicht reiten, ist logisch. Da kann ich dir keinen Rat geben … leider. Ich weiß bei uns am Stall hatte eine Stallkollegien ein Sarkoid in der Sattellage, das hat sie tatsächlich mit Thuja wegbekommen, Dauer 6 Monate. Beim reiten hat sie immer ein großes steriles Wundtuch, getränkt mit Thuja über die Wunde gelegt. Das Sarkoid ging auch öfter auf und hat geblutet, aber sie konnte tatsächlich während der Behandlung immer reiten und irgendwann war es dann weg.
LG Heike
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Re: Ungenaue Diagnose

Beitrag von Wisconti » Freitag 17. Dezember 2021, 17:51

Liebe Heike,
Ich werde deinen Rat befolgen und mich intensiv durchs Forum lesen 🧐
Es ist wirklich echt schwierig. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und es weiter mit Thuja behandeln. Eine Salbe ist geordert für den Fall ich bekomme es nicht in den Griff.
Vielen lieben Dank für deine netten, wertvollen Ratschläge.

LG Ute
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