Diagnose Equines Sarkoid am Auge

Bitte Alter u. Rasse des Pferdes angeben. Krankengeschichte mit erstmaligen Auftreten, Haltung u. evt. erfolgte Behandlungen. Diagnosestellung des behandelnden Tierarztes.
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AndyUndDonnie

Diagnose Equines Sarkoid am Auge

Beitrag von AndyUndDonnie » Freitag 27. Dezember 2019, 14:32

Hallo ihr Lieben,
bei meinem Donnie wurde heute ein equines Sarkoid am linken Auge diagnostiziert.

Donnie: JG 2013, Appaloosa-Reitponymix, Offenstallhaltung

Leider habe ich die Erkrankung erst jetzt von meiner TÄ untersuchen lassen. Die Haut über dem Auge ist zwar schon länger fest und haarlos, ich dachte aber, es handle sich dabei um Narbengewebe, weil er genau dort letztes Jahr nach einem Tritt eine sehr tiefe Wunde hatte. Jetzt kürzlich hatte er aber genau dort eine kleine, offene Stelle, die sich zwar sehr schnell wieder verschloss, dann aber immer knubbelliger wurde und sich jetzt wieder öffnete. Dann kam heute die Diagnose. Nachdem ich mich auch hier ein wenig einlesen konnte, passt auch eine vermeintliche Verletzung, die er ein paar Wochen zuvor am rechten Auge hatte dazu. Allerdings ist diese wieder komplett verheilt. Zwischen den Vorderbeinen hat er auch zwei Stellen, die sich schon länger verkrustet anfühlen, ich dachte aber immer es wären vielleicht "Kampfspuren" vom Spiel mit seinen Artgenossen.

Jetzt habe ich unter anderem auch hier einiges zu Therapien gelesen, weiß aber trotzdem nicht so richtig, wie ich neben einer entsprechend abgestimmten Fütterung behandeln soll. Vieles erscheint so, als würde man verschlimmbessern.

Vielleicht habt ihr ja Ratschläge für uns, ich versuche mal ein 2 Bilder anzuhängen.

Liebe Grüße,
Andy
AndyUndDonnie
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von AndyUndDonnie » Freitag 27. Dezember 2019, 14:41

Hallo ihr Lieben, 
bei meinem Donnie wurde heute ein equines Sarkoid am linken Auge diagnostiziert.

Donnie: JG 2013, Appaloosa-Reitponymix, Offenstallhaltung

Leider habe ich die Erkrankung erst jetzt von meiner TÄ untersuchen lassen. Die Haut über dem Auge ist zwar schon länger fest und haarlos, ich dachte aber, es handle sich dabei um Narbengewebe, weil er genau dort letztes Jahr nach einem Tritt eine sehr tiefe Wunde hatte. Jetzt kürzlich hatte er aber genau dort eine kleine, offene Stelle, die sich zwar sehr schnell wieder verschloss, dann aber immer knubbelliger wurde und sich jetzt wieder öffnete. Dann kam heute die Diagnose. Nachdem ich mich auch hier ein wenig einlesen konnte, passt auch eine vermeintliche Verletzung, die er ein paar Wochen zuvor am rechten Auge hatte dazu. Allerdings ist diese wieder komplett verheilt. Zwischen den Vorderbeinen hat er auch zwei Stellen, die sich schon länger verkrustet anfühlen, ich dachte aber immer es wären vielleicht "Kampfspuren" vom Spiel mit seinen Artgenossen. 

Jetzt habe ich unter anderem auch hier einiges zu Therapien gelesen, weiß aber trotzdem nicht so richtig, wie ich neben einer entsprechend abgestimmten Fütterung behandeln soll. Vieles erscheint so, als würde man verschlimmbessern. 

Vielleicht habt ihr ja Ratschläge für uns, ich versuche mal ein 2 Bilder anzuhängen. 

Liebe Grüße, 
Andy


Einmal das linke, aktuell betroffene Auge, einmal das Rechte, das keine Spuren mehr ausweist...
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AndyUndDonnie
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von AndyUndDonnie » Samstag 28. Dezember 2019, 23:33

Stand heute, 2 Tage später.
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rj-hü
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von rj-hü » Montag 30. Dezember 2019, 12:19

Hallo Andy, willkommen im Forum,

was sagen denn die Tierärzte, wie du am Auge behandeln sollst?

Die Entscheidung, ob und wie du behandelst kann dir leider keiner abnehmen.
Du findest hier aber jede Menge Informationen und wenn du dich durch die verschiedenen Vorstellungen und Tagebücher liest, dann bekommst du einen guten Eindruck was geht und was nicht und auch wie die Verläufe so sind.
Der Behandlungsverlauf ist nie vorhersehbar und es kann auch vorkommen, dass es sich zunächst verschlimmert.
Trotzdem gibt es jede Menge positive Beispiele.

Ich selbst würde spätestens dann behandeln, wenn sich ein Sarkoid verändert und offen ist.
Fängst du aber mit einer Behandlung an, dann solltest du es auch durchziehen und nicht zwischendrin aufhören, da man das Sarkoid reizt.

Auch am Auge gibt es einige Beispiele hier.
Hier in diesem Thread hatte ich kürzlich Beispiele aus dem alten Forum verlinkt.
Vielleicht magst du es dir ansehen und vielleicht hilft dir das bei der Entscheidung, wie du am besten vorgehst: viewtopic.php?f=9&t=1019

Und schau auch nochmal auf die Seite mit den ganzen allgemeinen Infos zum Sarkoid und zu den verschiedenen Behandlungsmethoden.
~~~~~~~~~~~~
Viele Grüße, RJ
AndyUndDonnie
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von AndyUndDonnie » Montag 30. Dezember 2019, 12:35

Vielen Dank schon mal "rj" für diese Antwort.
Ich habe mir schon einiges hier im Forum angesehen, allerdings habe ich das Gefühl, bei Donnie läuft alles irgendwie im Zeitraffer ab. Heute, 2 Tage nach dem letzten Bild, auf dem der Humor halb ab war, ist er abgefallen und die Wunde ist schon wieder vollständig verschlossen. Deswegen stellt sich für mich die Frage, ob ich da jetzt mit einer Salbe anfangen soll, oder nicht, da ich hier auch gelesen habe, dass in diesem Stadium pausiert werden soll.
Meine Tierärztin sagte, man kann nicht viel behandeln, ich solle abwarten, Daumen drücken und versuchen das Immunsystem zu stärken.

Auf dem Foto sieht man den Strand heute. Alle 3 Bilder von rechten Auge sind also in einem Zeitraum von 4 Tagen entstanden.
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rj-hü
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von rj-hü » Montag 30. Dezember 2019, 18:52

Wow, das sind wirklich heftige Veränderungen innerhalb kurzer Zeit und das ohne Behandlung.

Wie lange hat er diese feste, haarlose Haut dort schon?
War das jetzt das erste Mal, dass diese Warze gewachsen und abgefallen ist?

Ich kann dir wirklich nichts raten. Hoffentlich schauen nochmal andere rein, die das besser beurteilen können.

Was man auch noch versuchen könnte wäre eine Pilzimpfung.
Es hat mal eine Mini-Studie gegeben über die Wirkung von Insol auf Sarkoide und es hat da sehr gute Erfolge gegeben.

Hier im Forum haben es auch einige versucht, aber ich erinnere mich im Moment an keinen Fall, wo die Impfung ausschlaggebend für einen Erfolg war.
Ich selbst habe es bei meiner Stute auch versucht und hatte schon das Gefühl, dass es eine Wirkung auf das ES hatte (es zog sich irgendwie zusammen), aber halt nicht so, wie erhofft.

Bei uns hatte die Impfung keinerlei Nebenwirkung. Vielleicht wäre das ein Versuch "von innen heraus", wenn man nicht äußerlich behandeln möchte.

Lies dich trotzdem mal weiter durch.
Vielleicht gibt es ähnliche Fälle, an denen du dich orientieren kannst.
~~~~~~~~~~~~
Viele Grüße, RJ
AndyUndDonnie
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von AndyUndDonnie » Dienstag 31. Dezember 2019, 11:18

Wie lange er diese haarlose Stelle schon hatte, kann ich nicht sagen, weil der genau dort ja eine ziemlich fette Verletzung hatte, ich hänge das entsprechende Bild mal an.
Um von innen heraus helfen zu können, habe ich für Anfang des Jahres einen Termin mit meiner Heilpraktikerin ausgemacht. Bei der Stärkung der Immunsystems kann sie auf jeden Fall helfen. Ich denke, ich werde aber auch CompX bestellen, ich weiß halt nur nicht, ob ich auch in diesem Stadium schmieren soll...
Ach ja, es war das erste Mal, dass es so gewuchert ist...
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AndyUndDonnie
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von AndyUndDonnie » Dienstag 31. Dezember 2019, 11:20

Die Verletzung auf dem Bild kam wohl vom Tritt eines Spielkameraden auf der Koppel...
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von rj-hü » Sonntag 5. Januar 2020, 00:20

Und? Wie hat es sich die letzte Woche entwickelt?
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Viele Grüße, RJ
Andrea
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von Andrea » Montag 6. Januar 2020, 08:09

Hallo, hast Du schon mal ins alte Forum reingestöbert? Da sind einige Augen-Sarkoide drin.

Ich hab selbst mal ein wenig geschmökert und wollte Dir sicherheitshalber mal auf den Weg geben: am Auge nur super dünn auftragen, dann mindestens 10 Minuten dabei bleiben und ein Schubbern verhindern. Danach Salbenreste mit einem weichen Tuch abwischen, damit keine Salbenreste ins Auge gebracht werden können.

Du könntest auch tatsächlich über Aciclovir nachdenken. Die hilft bei vielen Sarkoiden ja eher nicht (eher nur die okkulte Form und winzig), aber die Haut am Auge ist ganz dünn, da meine ich mich an positive Berichte zu erinnern. Vorteil: die gäbe es auch direkt für's Auge und damit ungefährlich beim Behandeln. Ich selbst habe allerdings auch mit Aciclovir behandelt mit eher bescheidenem Erfolg, aber unsere Sarkoide waren auch einfach zu groß dafür realistisch betrachtet. Ich hab in meinem Tagebuch auch einen Link, wo - zumindest zum damaligen Zeitpunkt - der Bedarf an Aciclovir günstig gedeckt werden konnte. Nur mal als Gedanke, ich selbst bin ja totaler Fan der CompX, wollte Dir nur auch eine Alternative aufzeigen.

Viel Erfolg! Und stell gern weiterhin Bilder ein, damit man den Verlauf gut sieht.
LG, Andrea
AndyUndDonnie
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Re: Diagnose Equines Sarkoid

Beitrag von AndyUndDonnie » Donnerstag 16. Januar 2020, 17:40

Hey, danke für die Antworten!

Ich habe heute mal wieder ein neue Bilder gemacht.

Die Stelle über dem Auge ist bisher nicht mehr auf gegangen, der fellfreie Bereich hat sich aber auf jeden Fall vergrößert. Auch vorne zwischen den Beinen kann man die Stelle deutlicher sehen. Ich werde es mal mit CompX versuchen, wenn noch mal eine Bestellung raus geht...
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