11-jährige Hannoveranerstute mit Sarkoid nahe Euter
Verfasst: Dienstag 3. November 2020, 11:55
Hallo zusammen!
Meine Stute, 11 Jahre, Hannoveraner, hat seit ungefähr ihrem 3./4. Lebensjahr in der Nähe des Euters ein Sarkoid. Dies war die ersten Jahre sehr unscheinbar und hat erst ca. 2017/2018 angefangen, sich zu vergrößern. Ich hatte diese Hautveränderung meinem Tierarzt vorgestellt, der der Meinung war, dass es ein Sarkoid ist und ich das im Blick behalten sollte, er zu dem Zeitpunkt aber noch nichts machen würde.
Ende 2019 habe ich mich in einer Facebook-Gruppe beraten lassen und habe nun fast ein Jahr lang täglich Aciclovir/Herpessalbe draufgeschmiert. Zunächst hat es sich etwas verändert, seit einem halben Jahr schmiere ich diese nun ohne sichtbaren Erfolg. Bilder füge ich mit an.
Nun wurde mir gesagt, ich solle mich nach einer anderen Behandlungsmethode umgucken, da diese augenscheinlich nicht zielführend ist.
Das Pferd stand zuletzt im Sommer tagsüber zwischen ca. 7-12h auf der Koppel und nachts in der Box und wird normalerweise freizeitmäßig geritten. Im Winter wird sie solange auf Koppel stehen, wie es der Boden zulässt und sonst leider lediglich täglich insgesamt für ca. 2-5h aufs Paddock kommen. Die Box ist mit Strohmehl/häckseln eingestreut.
Sie wird seit ca. 1/2 Jahr getreidefrei (bis auf Fermentgetreide) gefüttert, die Jahre davor bekam sie morgens und abends je eine kleine handvoll ganzen Hafer.
Sie bekommt folgendes an "Kraftfutter":
• Eine große handvoll Agrobs Alpengrünmüsli gemischt mit St. Hippolyt Struktur-Energetikum getreidefrei
• Fermentgetreide
• Mariendistelsamen gemahlen
• Agrobs Naturmineral
• Leinöl
• Hagebutten
• Rote Beete (Chips/frisch, je nach Saison)
• kleine Portion Agrobs Alpengrün Mash abends
• momentan, bzw. 2x jährlich als Kur Pferdehanf
Und Kurweise (immer 5 Wochen) folgende 'Kräuter' im Wechsel:
- Oregano (pelletiert), Echinacea (pelletiert), Brennnessel getrocknet
- Curcuma, Cistrosenkraut, Spitzwegerich (ab Dezember)
Zwischenzeitlich hat sie auch mal Weidenrinde bekommen.
Da sie zu Husten neigt, bekommt sie bei Bedarf als Hustensaft oder pur:
- Salbei
- Eibischwurz
- Fenchel
- Süßholz
- Kamille
- Thymian
- Brennnessel
Mit Anis- und Eukalyptusöl.
2x jährlich mache ich mit ihr eine Entgiftungskur (je 4-6 Wochen) mit Mykotox von Natural Horse Care und dem Leber-Nierensaft von Ewalia und ebenfalls 2x jährlich eine Flohsamenschalenkur (ca. 4 Wochen).
Grundsätzlich versuche ich es, meiner Stute Heu ad libitum zur Verfügung zu stellen. Die Qualität des vom Stall gefütterten Raufutters ist schwankend, im Normalfall soll bei schlechterer Qualität mein privates Heu gefüttert werden. Das gestellte Raufutter wechselt immer mal zwischen Heu und Heulage.
Bei guter Qualität bekommt sie von mir auch etwas Futterstroh.
Kürzlich kam bei einer Kotprobe eine mittel- hochgradige Verwurmung durch Strongyliden raus. Die Wurmkur wird im Kollektiv kommenden Freitag gegeben.
Ich hoffe, ihr habt genug Hintergrundinfos, um mir helfen zu können. Wie würdet ihr behandeln? Oder etwas anderes füttern?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße,
Jana und Souli
Meine Stute, 11 Jahre, Hannoveraner, hat seit ungefähr ihrem 3./4. Lebensjahr in der Nähe des Euters ein Sarkoid. Dies war die ersten Jahre sehr unscheinbar und hat erst ca. 2017/2018 angefangen, sich zu vergrößern. Ich hatte diese Hautveränderung meinem Tierarzt vorgestellt, der der Meinung war, dass es ein Sarkoid ist und ich das im Blick behalten sollte, er zu dem Zeitpunkt aber noch nichts machen würde.
Ende 2019 habe ich mich in einer Facebook-Gruppe beraten lassen und habe nun fast ein Jahr lang täglich Aciclovir/Herpessalbe draufgeschmiert. Zunächst hat es sich etwas verändert, seit einem halben Jahr schmiere ich diese nun ohne sichtbaren Erfolg. Bilder füge ich mit an.
Nun wurde mir gesagt, ich solle mich nach einer anderen Behandlungsmethode umgucken, da diese augenscheinlich nicht zielführend ist.
Das Pferd stand zuletzt im Sommer tagsüber zwischen ca. 7-12h auf der Koppel und nachts in der Box und wird normalerweise freizeitmäßig geritten. Im Winter wird sie solange auf Koppel stehen, wie es der Boden zulässt und sonst leider lediglich täglich insgesamt für ca. 2-5h aufs Paddock kommen. Die Box ist mit Strohmehl/häckseln eingestreut.
Sie wird seit ca. 1/2 Jahr getreidefrei (bis auf Fermentgetreide) gefüttert, die Jahre davor bekam sie morgens und abends je eine kleine handvoll ganzen Hafer.
Sie bekommt folgendes an "Kraftfutter":
• Eine große handvoll Agrobs Alpengrünmüsli gemischt mit St. Hippolyt Struktur-Energetikum getreidefrei
• Fermentgetreide
• Mariendistelsamen gemahlen
• Agrobs Naturmineral
• Leinöl
• Hagebutten
• Rote Beete (Chips/frisch, je nach Saison)
• kleine Portion Agrobs Alpengrün Mash abends
• momentan, bzw. 2x jährlich als Kur Pferdehanf
Und Kurweise (immer 5 Wochen) folgende 'Kräuter' im Wechsel:
- Oregano (pelletiert), Echinacea (pelletiert), Brennnessel getrocknet
- Curcuma, Cistrosenkraut, Spitzwegerich (ab Dezember)
Zwischenzeitlich hat sie auch mal Weidenrinde bekommen.
Da sie zu Husten neigt, bekommt sie bei Bedarf als Hustensaft oder pur:
- Salbei
- Eibischwurz
- Fenchel
- Süßholz
- Kamille
- Thymian
- Brennnessel
Mit Anis- und Eukalyptusöl.
2x jährlich mache ich mit ihr eine Entgiftungskur (je 4-6 Wochen) mit Mykotox von Natural Horse Care und dem Leber-Nierensaft von Ewalia und ebenfalls 2x jährlich eine Flohsamenschalenkur (ca. 4 Wochen).
Grundsätzlich versuche ich es, meiner Stute Heu ad libitum zur Verfügung zu stellen. Die Qualität des vom Stall gefütterten Raufutters ist schwankend, im Normalfall soll bei schlechterer Qualität mein privates Heu gefüttert werden. Das gestellte Raufutter wechselt immer mal zwischen Heu und Heulage.
Bei guter Qualität bekommt sie von mir auch etwas Futterstroh.
Kürzlich kam bei einer Kotprobe eine mittel- hochgradige Verwurmung durch Strongyliden raus. Die Wurmkur wird im Kollektiv kommenden Freitag gegeben.
Ich hoffe, ihr habt genug Hintergrundinfos, um mir helfen zu können. Wie würdet ihr behandeln? Oder etwas anderes füttern?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße,
Jana und Souli